> > Aber wohl nur an den Teilen, die nicht ständig auf Hochtouren
> > arbeiten müssen (Crawler, Indexer usw.?)
>
> Ich kenne jetzt Googles Datenbankanwendung nicht und weiß nicht, wo
> da die Performance-Engpässe liegen. Aber ich weiß, dass die
> eigentlichen “Arbeitstiere” mehr als 2 GB RAM haben und den Index im
> Speicher halten. Wenn die Speicherbandbreite der Flaschenhals ist,
> kann Google in Ruhe mit stromsparenden, weniger leistungsstarken CPUs
> arbeiten.
Ich weiß natürlich auch nichts genaues. Aber ich könnte mir schon mal
eine einfache Trennung zwischen den Maschinen denken, die Seiten
einlesen und auswerten, den Maschinen, die daraus die nötigen
Datenbanken zusammen bauen, und denen, die Benutzeranfragen
beantworten. Da könnten sich schon ein paar typische Leistungsprofile
ergeben, nach denen der eine Rechner eigentlich nur ackert, während
andere zumindest Lastschwankungen unterworfen sind und deshalb
vielleicht auch mal ‘etwas schlafen’ dürfen.
> > Im Gegenzug kommt bei den Servern neben der Klimaanlage dafür aber
> > noch der größere Anteil an Festplatten dazu. Wobei diese gerne mal
>
> Ja. Wobei ich mich da Claws Meinung anschließe, dass vermutlich bei
> weitem nicht alle Rechner Festplatten haben.
Bei den Servern, die ich kenne, ist das schon so. Ok - das
Anwendungsprofil ist ein anderes, aber die können eigentlich alle von
der eigenen Platte hochfahren und nutzen die dann teilweise auch als
Cache (Netzwerk-Verbindungen in die nächste Stadt sind nun mal nicht
immer die Wahl: wären die schnell genug, dann wären sie zu teuer und
oft ungenutzt; sind sie ausgelastet/preiswert, dann fehlt es
gelegentlich an ‘Dampf’).
> Würde neben dem
> Energieverbrauch die ganze Sache vermutlich auch zu
> unzuverlässig/wartungsintensiv machen, könnte ich mir vorstellen.
Bei einem großen Datenbestand, der konsistent sein sollte und von
vielen ‘Köchen’ gepflegt wird… Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Da
kann man nur hoffen, daß die Informatiker das richtige studiert haben
und entsprechendes daraus machen. So ein wenig Hobby-Computern incl.
Mini-LAN reicht da sicher nicht aus, um wirklich mitzureden.
> Schöne Grüße und schönen Abend noch!
Ebenfalls! Und aufpassen: die Gefahr, daß man beim sorglosen
Herumgehen plötzlich knirschende Geräusche produziert, soll ja
zumindest in der Umgebung von Nachwuchs z.Zt. drastisch steigen…
Franz