Rolls Royce vs. Trabant - Stromverbrauch in der EU steigt mit dem …
Samstag, April 5th, 2008stromverbrauch keinen Verzicht, sondern plädiere für einen
> verantwortungsvollen Umgang mit den begrenzten Ressourcen dieser Erde
> statt gedankenloser Verschwendung. Luxus für alle wäre schön, wenn es
> nur ein paar hundert Millionen Menschen gäbe statt 6 oder demnächst 9
> Milliarden. Ist also unrealistisch und geht somit am Thema vorbei.
Wieso ist das unrealistisch? Der Mensch kann doch perfekt seine
Populationsgröße steuern. Verhütung existiert, man muß sie nur
umsetzen. China, Iran oder auch Schweden praktizieren seit
Jahrzehnten aktive Populationskontrolle. Es geht schon, wenn man
will. Zudem man natürlich sagen kann: In Japan wohnen 338 Menschan
auf einem Quadratkilometer, in Rußland sind es 8. Und Rußland ist 17
Mio. qkm groß, Japan keine 0,5 mio qkm. Der Platz geht uns nicht aus,
die Resourcen ebensowenig. Lokaler Mangel, weil die Preise steigen
hat nichts mit einem realen, einem globalen Mangel an Gütern zu tun:
Es gibt noch genausoviel wie vorher, es wird nur für bestimmte Leute
teurer.
> Geht aber nicht, siehe oben.
Geht nicht, gibts nicht.
Deine Argumentation:
> “wenn ich durch Energiesparen wertvolle Ressourcen übriglasse, können
> spätere Generationen damit Blödsinn anstellen usw.” ist an
> Borniertheit nicht zu überbieten. Demnach täte man ein gutes Werk,
> wenn alles verprasst wird.
Griechenland und Italien waren früher dicht bewaldet. Sowohl Griechen
als auch Römer waren große Seefahrer, sie holzten den Wald ab, für
den Bau ihrer Schiffe.
Der heutige Grieche oder Italiener lebt trotz (oder wegen?) dem
Wald-Raubbau seiner Vorfahren erheblich besser als sie. Zumindest hat
die Tatsache, daß seine Vorfahren den Wald in Schiffe transformiert
haben, weitaus mehr positive als negative Folgen.
Griechenland hatte auch mal Silberminen, damit unterhielt es seine
Kriegsflotte. Heute sind die Minen längst erschöpft, den Griechen
störts nicht und er lebt auch nicht schlechter.
> Übrigens ist es das übliche Totschlagargument, jemanden als
> “Gutmenschen” lächerlich machen zu wollen, nur weil er auf Missstände
> und Fehlentwicklungen hinweist und sie beseitigen will. Diese sogen.
> Gutmenschen sind mir allemal lieber als die, die meinen, das ganze
> Leben müsse ständig Spaß machen.
Sowohl Gutmenschen-Getue als auch Luxus-Ambitionen erzeugen beide
negative Folgen. Das würde ich nicht bestreiten. Es ist allerdings
noch offen, wer hier den höheren Bodycount erzielt. M.E. sind die
Gutmenschen die wahren Teufel: The way to hell is plastered with good
intentions. Was war netto die größere Umweltsünde? Der Rolls Royce
Silver Shadow oder der Trabant 601?
mfG,yossarian